Citadel

Zitadelle

In der Zeit, da der protestantische Friedrich Heinrich, Prinz von Oranien, `s-Hertogenbosch besetzte, wurde zwischen 1637 und 1642 im Auftrag …

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In der Zeit, da der protestantische Friedrich Heinrich, Prinz von Oranien, `s-Hertogenbosch besetzte, wurde zwischen 1637 und 1642 im Auftrag des Staatsrates ein Fort gebaut. Während des Baus wurden die Pläne ständig erweitert und schließlich wurde aus dem Fort eine Schanze in Form eines Fünfecks mit Bastionen und rundherum einer breiten Gracht. Das Fort wurde nach dem Sohn und der Schwiegertochter von Prinz Friedrich Heinrich benannt. Fort Willem Maria, seit dem Einfall der Franzosen besser unter dem Namen Zitadelle bekannt. Die Sint Pieters-Kirche und die Häuser rundherum wurden abgebrochen, um Kontrolle über die Stadt selbst zu haben. Dadurch gab die Bevölkerung von Den Bosch dem Fort schon bald den Spitznamen „Papenbril“. Die Zitadelle hatte nämlich die Funktion, Den Bosch gegen die Spanier zu verteidigen. Der Spitzname ist aber entstanden, weil die Zitadelle auch eine andere Funktion übernahm. Nämlich den katholischen Anteil der Bevölkerung von Den Bosch (Papen genannt) unter der Fuchtel zu halten.

Später gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde ein Hauptgebäude errichtet. Es erfüllte die Funktion als Militärgefängnis und wieder später als Kaserne. Durch die Verbreiterung der Zuid-Willemsvaart wurde eine Bastion der Zitadelle abgebrochen. Nach einer Sanierung der Zitadelle zwischen 1983 und 1985 wurde dort das Reichsarchiv von Nordbrabant untergebracht. Jetzt das Brabant Historisch Informatie Centrum, mit zusätzlich einem digitalen Archiv im Internet.

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