Die Binnendieze

Die Binnendieze hat im Laufe der Jahre viel für die Stadt bedeutet.  ‘s-Hertogenbosch entstand als eine kleine ummauerte Stadt, in der Größe des Marktes und einer Anzahl weiterer Gassen. Später wurde die Stadt noch einmal ummauert, dieses Mal in der Größe der heutigen Innenstadt. Die Flüsschen innerhalb der Mauern bekamen den Namen Binnendieze. Die Binnendieze wurde für die Wasserversorgung, als Waschplatz und Fischplatz, aber auch als Müllkippe genutzt. Bis vor ungefähr 40 Jahren war das Wasser noch ein offener Abwasserkanal. Durch den Bau eines Kanalisationsnetzes in der Stadt verschwand die Binnendieze langsam.  Dem wurde 1972 Einhalt geboten.  Das Fahrwasser  wurde ein denkmalgeschütztes Stadtgebiet. Das Wasser unter der Stadt ist zu Recht einer der historischen Publikumsmagneten von ‘s-Hertogenbosch.

Eine Rundfahrt unter der Stadt hindurch erleben

Bei der Rundfahrt durch die schmalen Wasserläufe kommen Sie an den schönsten Fleckchen  des historischen Stadtzentrums vorbei.  Der Reiseführer erzählt alles über die Entstehung und die Restaurierung der Mauern, Überwölbungen und Bogenrundungen. Nach Passieren des Fahrtunnels “Kruisbroedershekel”  fahren Sie aus der Festungsstadt hinaus zur Singelgracht. Anschließend fahren Sie durch „De Grote Hekel“ (eine Schutzschleuse) und  wird die Fahrt innerhalb der Festungsmauern fortgesetzt. Wenn es spannend für Sie sein muss, wählen Sie doch einfach eine Fahrt durch das „Hellegat” (Höllenloch), eine schmale, dunkle und spannende Überwölbung. Haben Sie Mut?

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